Jubiläumsfest am 8. Juli 2017

 

Aus Anlass unseres 120jährigen Bestehens hatten wir zu einer Open-Air-Veranstaltung eingeladen und darum gebeten, mit dem Fahrrad zu erscheinen. Bei herrlichem Sommerwetter kamen Mitglieder und Gäste in einer ganz lockeren Atmosphäre auf dem Mühlenhof in Linn zusammen. Der große Fahrrad-Parkplatz vor dem Mühlenhof war fast zu klein. Kurz nach 15 Uhr begrüßte der 1. Vorsitzende die Anwesenden recht herzlich. Ein Dank ging an alle Mitglieder und befreundete Gruppen, die mit dem reibungslosen Ablauf der Veranstaltung betraut waren. Für diese Jubiläumsfeier unter dem Motto „120 Jahre fest im Sattel“ hatten wir uns zwei Aktionen ausgedacht, die das Radfahren hervorheben sollten. Als erstes eine einstündige Fahrrad-Fuchsjagd „Rund um Linn“. Als Fuchs konnten wir den neuen Linner Schützenkönig Friedel gewinnen, der bei der Jagd einen Vorsprung von ca. 20 Minuten erhielt. Die Jäger wurden in das definierte Jagdgebiet eingewiesen und nach dem Halali-Signal ging die Fahrrad-Jagd los. Der Fuchs Friedel war sehr, sehr schlau, denn er hatte sich mit einer schwarzen Langhaar-Perücke, Mütze und Sonnenbrille getarnt. Dann fuhr er mit dem Fahrrad ein bisschen durch Linn, kam noch während der Jagdzeit in den Mühlenhof zurück, setzte sich unbemerkt an einen Tisch der Kaffeegäste und beobachtete das Geschehen. Chapeau! Zum Jagdende kamen die Suchenden ohne “Fang“ in den Mühlenhof zurück und spülten den Frust mit einem Bier herunter, bis plötzlich jemand rief: „Da ist er ja!“ Der Spaß war riesengroß. Natürlich erhielt der Fuchs eine Belohnung sowie eine Urkunde mit dem Fuchsjagd-Diplom.

Nach der Fuchsjagd begann das gemütliche Beisammensein bei Speis und Trank sowie Life-Musik. Alle Kinder, die in eine andere Haut schlüpfen wollten, waren in der Schminkstube bei Anja und Laura richtig. Still sitzen für eine schöne Maske war für die Kinder kein Problem.

Für die ganz Mutigen gab es eine zweite radsportliche Herausforderung. Unter Anleitung unserer erfahrenen Hochradfahrer konnten Erwachsene und Kinder das Hochradfahren erlernen. Wer Radfahren kann, kann noch lange kein Hochrad fahren. Die Hochrad-Fahrtechnik erfordert eine gewisse Geschicklichkeit und ließ die Kandidaten anfangs sehr wackelig aussehen. Viele Schaulustige folgten dem waghalsigen Geschehen und feuerten die Fahrer an. Einige schafften es, ohne Hilfe geradeaus zu fahren. Dafür bekamen sie den Hochrad-Führerschein ausgehändigt.

Es war eine gelungene Jubiläumsveranstaltung mit familiären Charakter, die erst am späten Abend endete.